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Ausgewählte
Projekte

GBSA Innovation entwickelt Systeme für den operativen Alltag. Diese beiden Beispiele zeigen, wie daraus in Unternehmen konkret bessere Abläufe entstanden sind.

Betriebsmodell · Systemarchitektur · ERP · CRM · Außendienststeuerung · Mobile Nutzung · Workflow-Automatisierung

Von manuellen Abläufen zur zentralen Betriebsplattform

Der Vertrieb plant Routen, legt Aufträge an, dokumentiert Kundenbesuche und erfasst Marktdaten in einem einzigen System. Die Anwendung funktioniert auf allen Geräten und setzt Sitzungen nahtlos fort. Lieferungen werden auf dem Tablet bestätigt und digital unterschrieben; die Rechnung entsteht anschließend mit wenigen Klicks. Dank des modularen Aufbaus lässt sich die Plattform jederzeit erweitern.

Diagram: CRM, ERP, Field Sales Intelligence combined into Zentrale Betriebsplattform. Workflow: Route geplant, Kunde ausgewählt, CRM-Profil geöffnet, Auftrag erstellt, Lieferung bestätigt, Unterschrift erfasst, Rechnung erstellt, Finanzen aktualisiert.

Operativer Engpass

Ein deutsches Großhandelsunternehmen verfügte über keine eigene Betriebssoftware. Finanzen, Kundendaten, Aufträge, Lieferungen, Rechnungen, Außendienstplanung und Marktbeobachtung wurden mit Tabellen, Papier und manuellen Einzelschritten organisiert.

Der Engpass war nicht ein fehlendes Werkzeug. Kein Teil des Betriebs hatte eine feste Reihenfolge, eine klare Verantwortung oder einen verlässlichen Datensatz. Jeder Auftrag, jede Lieferung und jede Rechnung musste manuell zusammengeführt werden — und was im Außendienst geschah, erreichte die geschäftlichen Entscheidungen nicht.

Ausgangslage

Kundenwissen war auf Notizen und einzelne Mitarbeitende verteilt. Finanz- und Betriebsdaten waren nicht miteinander verknüpft, Außendienstbesuche wurden informell geplant und jeder Auftrag durchlief mehrere getrennte Arbeitsschritte. Lieferbestätigungen auf Papier und die anschließende Rechnungsstellung verursachten zusätzlichen Aufwand. Händlerfeedback und Marktbeobachtungen gingen weitgehend verloren, weil es keinen festen Erfassungsprozess gab.

Architekturentscheidung

Ein zusätzliches Dashboard hätte keine verlässliche Datengrundlage gehabt. Die Entscheidung fiel deshalb für eine zentrale Betriebsumgebung, die den gesamten Vorgang führt — von Akquise und Außendienst über Auftrag und Lieferung bis zur Rechnung — statt für mehrere Standardwerkzeuge, von denen jedes nur einen Teil der Wahrheit halten würde.

Das System wurde bewusst als modulare Architektur angelegt und nicht als abgeschlossene Anwendung. Bestandssteuerung, Prognosen, automatische Nachbestellung, Kundenportale oder KI-gestützte Entscheidungshilfen lassen sich später ergänzen, ohne das abzulösen, was den Betrieb bereits trägt.

Was umgesetzt wurde

GBSA Innovation entwickelte dafür eine modulare Betriebsplattform von Grund auf neu. Sie verbindet ERP-Funktionen für Finanzen, Produkte, Preise, Aufträge, Bestand, Lieferung und Rechnungsstellung mit CRM, Routenplanung, Besuchsvorbereitung, strukturierter Außendienstdokumentation, Marktdatenerfassung und digitalen Kundenunterschriften. Die Anwendung ist für mobile Geräte optimiert; angefangene Vorgänge lassen sich auf einem anderen Gerät nahtlos fortsetzen.

Außendienstmitarbeitende legen Kundenaufträge direkt im System an. Bei der Lieferung bestätigt der Kunde den Erhalt per digitaler Unterschrift auf dem Tablet. Diese Bestätigung wird automatisch dem Kunden und dem Vorgang zugeordnet. Anschließend lässt sich die Rechnung mit wenigen Klicks erstellen. Damit ist der gesamte Prozess vom Auftrag bis zur Abrechnung durchgängig verbunden.

Die integrierte Außendienstkarte optimiert nicht nur Routen und Besuchsplanung. Jeder Termin liefert strukturierte Informationen zu Vertriebsaktivitäten, Händlerfeedback, Produktplatzierung, Kundenstatus und regionalen Marktentwicklungen. Diese Daten stehen anschließend für weitere Vertriebsentscheidungen zur Verfügung.

Kontrolle und Eigenverantwortung

Jeder Schritt hat jetzt einen festen Platz im System und einen nachvollziehbaren Datensatz: Auftrag, Lieferbestätigung, Unterschrift und Rechnung gehören zu einem Vorgang, statt auf verschiedenen Schreibtischen zu liegen. Marktbeobachtungen werden über ein strukturiertes Formular erfasst und nicht als lose Notiz.

Die Plattform ist die eigene Betriebsumgebung des Unternehmens und keine Leistung, die von der weiteren Mitwirkung von GBSA abhängt. Durch den modularen Aufbau werden neue Anforderungen in das bestehende System aufgenommen, statt ein weiteres Ablöseprojekt auszulösen.

Operativer Mehrwert

  • Kundenaktivität aus einer einzigen Umgebung heraus verwalten
  • Aufträge direkt während der Vertriebstätigkeit anlegen
  • Lieferungen digital dokumentieren, mit Unterschriften auf Tablets
  • Rechnungen über einen vereinfachten Workflow erstellen
  • ERP, CRM und Außendienststeuerung auf einer Plattform verbinden
  • Vorgänge geräteübergreifend und mobil bearbeiten
  • Fahrtrouten optimieren und Kundenbesuche mit vollständigem Kontext vorbereiten
  • Fragmentierte Datenpflege und wiederkehrende administrative Schritte reduzieren
  • Marktinformationen strukturiert erfassen und für Vertriebsentscheidungen nutzen
  • Die Plattform erweitern, sobald neue betriebliche Anforderungen entstehen

Das Ergebnis ist mehr als eine neue Software: Die Geschäftsführung kann Abläufe erstmals durchgängig überblicken und sicher steuern. Der Weg vom Auftrag bis zur Rechnung braucht weniger Verwaltungsschritte, Außendienstdaten fließen direkt in geschäftliche Entscheidungen ein und die Architektur wächst mit den Anforderungen des Unternehmens.

Eingesetzte Leistungen

Betriebsmodell und Prozessgestaltung · Operative Systemarchitektur · Individuelle interne Systeme · CRM-Architektur · ERP-Architektur · Auftragsmanagement · Lieferprozesse · Digitale Unterschriften · Automatisierte Rechnungsstellung · Außendienstsysteme · Routenplanung · Marktinformationen · Mobil und geräteübergreifend · Modulare Systemarchitektur

Prozessgestaltung · Angewandte KI · Kandidatenvorqualifizierung · Lebenslaufaufbereitung · Automatisierungs-Governance · Recruiting-Prozesse

Von wochenlanger Prüfung zur automatischen Priorisierung

Die Plattform erkennt Qualifikationen, Berufserfahrung, fehlende Voraussetzungen und die Eignung für konkrete Stellen. Uneinheitliche Lebensläufe lassen sich außerdem mit wenigen Klicks in sauber strukturierte Dokumente nach Europass-Muster überführen. Geeignete Bewerber können dadurch wesentlich schneller geprüft, vorbereitet und Arbeitgebern vorgestellt werden.

Diagram: Kandidaten-Eingang (2.400 Profile · 14 Länder) processed by KI-Vorqualifizierung (Qualifikationen, Berufserfahrung, Sprachniveau, Anerkennung, Dokumente) into Kandidatenanalyse: a ranked candidate shortlist with Lebenslauf aufbereiten and Menschliche Prüfung bei jeder finalen Entscheidung..

Operativer Engpass

Der Kunde vermittelt internationale Fachkräfte in den deutschen Arbeitsmarkt. Für jedes Profil mussten Lebenslauf, Qualifikationen, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse, Unterlagen, berufliche Eignung und mögliche Anerkennungsvoraussetzungen einzeln geprüft werden.

Bei mehreren Tausend Profilen war die Prüfkapazität der Engpass. Vorqualifizierung, Zuordnung zu offenen Stellen, Vorstellung beim Arbeitgeber und Vermittlung hingen alle an demselben manuellen Schritt — und dieser Schritt ließ sich nur durch zusätzliches Personal erweitern.

Ausgangslage

Hinzu kamen uneinheitliche, unvollständige oder schlecht formatierte Lebensläufe. Daraus entstand ein zweiter Engpass neben dem ersten: geeignete Personen für konkrete Stellen zu identifizieren und deren Unterlagen zugleich in eine professionelle, einheitliche Form zu bringen, die Arbeitgeber akzeptieren.

Architekturentscheidung

Nicht die fachliche Beurteilung war das Problem, sondern ihre Reihenfolge. Die Entscheidung bleibt bewusst beim Recruiting-Team; das System übernimmt die Arbeit davor: lesen, extrahieren, Lücken erkennen, mit Stellenanforderungen abgleichen und priorisieren. Die automatisierte Analyse bereitet vor und ordnet — sie vermittelt niemanden.

Diese Grenze ist im System verankert und nicht nur in einer Richtlinie festgehalten. Die Aufbereitung strukturiert ausschließlich Informationen, die in den Unterlagen bereits vorhanden sind. Qualifikationen, Fähigkeiten oder Berufserfahrung werden weder ergänzt noch beschönigt.

Was umgesetzt wurde

GBSA Innovation entwickelte ein internes Dashboard für KI-gestützte Profilanalyse, Vorqualifizierung und Dokumentenaufbereitung. Es bündelt sämtliche Bewerberdaten, extrahiert Qualifikationen und Berufserfahrung, weist auf fehlende Angaben hin, gleicht Profile mit Stellenanforderungen ab und ordnet sie nach Relevanz.

Eine zweite Funktion überführt schlecht formatierte oder uneinheitliche Lebensläufe mit wenigen Klicks in ein strukturiertes Dokument nach Europass-Muster. Persönliche Angaben, Kurzprofil, beruflicher Werdegang, Ausbildung, Qualifikationen, Sprachkenntnisse, technische Fähigkeiten und Zertifikate werden einheitlich gegliedert.

Kontrolle und Eigenverantwortung

Vor jeder Freigabe wird das Dokument weiterhin von einem Menschen geprüft. Das Dashboard zeigt, welche Angaben erkannt wurden und welche fehlen. So ist nachvollziehbar, warum ein Profil an einer bestimmten Stelle steht — niemand muss einer Kennzahl blind vertrauen.

Die Plattform läuft im eigenen Recruiting-Betrieb des Kunden. Die Kapazität steigt, weil die vorbereitende Arbeit ins System gewandert ist — nicht, weil der Prüfmaßstab gesenkt wurde.

Operativer Mehrwert

  • Relevante Kandidatinnen und Kandidaten zügig identifizieren und dringende Profile priorisieren
  • Fehlende Angaben erkennen und Kandidaten konsistenter vergleichen
  • Einheitliche, professionell aufbereitete Bewerberunterlagen erstellen
  • Verwaltungsaufwand reduzieren und Bewerber schneller bei Arbeitgebern vorstellen
  • Transparenz über die gesamte Kandidaten-Pipeline verbessern
  • Mehr Profile bearbeiten, ohne den Personalbedarf im gleichen Maß zu erhöhen
  • Die abschließende Entscheidung bei einer benannten Person belassen

Das Recruiting-Team kann deutlich mehr Profile bearbeiten, ohne den Personalbestand entsprechend zu erhöhen. Kandidaten gelangen schneller von der Bewerbung zur Vorstellung beim Arbeitgeber, während die Geschäftsführung sicher sein kann, dass jedes Profil nachvollziehbar geprüft wurde — nicht nur technisch verarbeitet.

Eingesetzte Leistungen

Prozessgestaltung · Angewandte KI · Automatisierungs-Governance · Intelligente Dokumentenanalyse · Kandidatenvorqualifizierung · Lebenslauf-Datenextraktion · Europass-konforme Aufbereitung · Dokumentenstandardisierung · Workflow-Automatisierung · Interne Dashboards · Recruiting-Prozesse · Menschliche Qualitätskontrolle

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